Festgefahren - Soll das Alles sein?
Im Auf und Ab des Lebens kommen immer wieder Momente, in denen man sich die Frage stellt: “Soll es so bis zum Ende des Lebens weiter gehen?” Auch ich habe mich mehrmals im Leben an Punkten befunden, in denen ich mir diese Frage gestellt habe. Unter anderem auch bei meinem Hobbys. Dabei habe ich schon häufiger ein Hobby aufgegeben. Bei der Fotografie habe ich einen Weg gefunden, den Kreislauf des Aufgebens zu durchbrechen. Bevor ich die Lösung für mich gefunden habe begann ich etwas mit heißblütiger Neugier, um dann, wenn es zu Aufwendig und unmöglich schien, wieder damit aufzuhören und etwas anderes mit heißblütiger Neugier zu beginnen. Doch mit der Fotografie habe gelernt, dass uns nicht das Außen begrenzt, sondern unseren Ängsten, Routinen und unseren “Realitäten”, kurz unsere Einstellung im Leben. Das Außen stellt nur die Herausforderungen, an denen wir wachsen können. Da das Leben nur Wachsen oder Verwelken besteht, entscheide ich mich für das Wachsen.
Perfektion durch Routinen
Neben der edlen Kunst, etwas zu erledigen,gibt es die nicht minder edle, Dinge ungetan zu lassen.Das Aussortieren des Unwesentlichenist der Kern aller Lebensweisheit.
Als ich mit der Fotografie begann, war mir wichtig, dass ich das Verhalten meines Werkzeuges (Kamera, Photoshop, Lightroom, spezielle Objektive etc.) und notwendigen Handgriffe erlerne. Alles war neu, Alles war spannend. Bessere Kamera, anderes Objektiv, neuer Lichtformer und so weiter
. Doch dann waren die Handgriffe klar und die Spannung durch eine neue Ausrüstung zu kurzlebig für den Preis. Ich hatte Wissen und Fähigkeiten aufgebaut. Ich kannte unterschiedliche Vorgehensweise und entschied mich für meine bevorzugte. Bei dieser rationalisierte ich die Handgriffe, um die langweiligen und zeitraubenden Arbeitsschritte zu verkürzen mit dem Ziel mich auf das zu konzentrieren, was mir Spaß macht. Ich verglich Aufwand einer Vorgehensweise mit Nutzen für sichtbare Ergebnis. Es kam der Moment, an dem ich einen routinierten Weg gefunden hatte, der so zuverlässig und schnell funktionierte, dass jede Änderung eine Verschlechterung wäre. Ab diesem Moment kam scheinbar nichts Neues für mich. Ich wiederholte meine Routinen, wie ein Fließbandarbeiter seine Handgriffe, und die Motivation sank. Es fühlte sich an, als ob ich auf der Stelle trete. An dieser Stelle hätte ich früher das Hobby einschlafen lassen, um aus dem Hamsterrad zu steigen, und mich um ein neues Hobby gekümmert. In dem neuen Hobby wäre ich am Ende in dem gleichen Hamsterrad gelaufen. Doch in der Fotografie habe ich diesen Kreislauf durchbrochen.
. Doch dann waren die Handgriffe klar und die Spannung durch eine neue Ausrüstung zu kurzlebig für den Preis. Ich hatte Wissen und Fähigkeiten aufgebaut. Ich kannte unterschiedliche Vorgehensweise und entschied mich für meine bevorzugte. Bei dieser rationalisierte ich die Handgriffe, um die langweiligen und zeitraubenden Arbeitsschritte zu verkürzen mit dem Ziel mich auf das zu konzentrieren, was mir Spaß macht. Ich verglich Aufwand einer Vorgehensweise mit Nutzen für sichtbare Ergebnis. Es kam der Moment, an dem ich einen routinierten Weg gefunden hatte, der so zuverlässig und schnell funktionierte, dass jede Änderung eine Verschlechterung wäre. Ab diesem Moment kam scheinbar nichts Neues für mich. Ich wiederholte meine Routinen, wie ein Fließbandarbeiter seine Handgriffe, und die Motivation sank. Es fühlte sich an, als ob ich auf der Stelle trete. An dieser Stelle hätte ich früher das Hobby einschlafen lassen, um aus dem Hamsterrad zu steigen, und mich um ein neues Hobby gekümmert. In dem neuen Hobby wäre ich am Ende in dem gleichen Hamsterrad gelaufen. Doch in der Fotografie habe ich diesen Kreislauf durchbrochen.
Angst und Sehnsucht vor dem Neuen
Lernen ist wie Rudern gegen den Strom.
Hört man damit auf, treibt man zurück.
Dazu will ich auch eine Geschichte erzählen. In der Fotografie tausche ich in der Regel irgendetwas ein. Entweder gibt mir jemand Geld, damit ich von ihm ein Bild mache, oder jemand bietet seine Zeit und Material, damit wir beide Bilder bekommen, die ins Portfolio passen und gezeigt werden können. Das heißt, es besteht immer ein gewisser Anspruch eine bekannte Qualität zu liefern. Das gibt einander Sicherheit und das Neue, für mich Unbekannte wird vermieden. Der Fluch in etwas gut zu sein ist, die von einer Angst beherrscht zu werden, die einem die Chance nimmt besser zu werden.
Ich sehe dann inspirierende Bilder, von deren Art ich auch gerne welche machen würde. Doch die Furcht es zu verhauen, hält mich ab. Es ist nämlich ziemlich sicher, dass die ersten Versuche nicht so gut werden. Wahrscheinlich würde ich sogar Fehler dabei machen und die Bilder werden alles andere als sehenswert sein. Wenn der Mut sinkt, kommt der Moment, in dem man sich auf das besinnt, was man kann und sich von Versuch abhalten lässt. Man hat aufgegeben bevor man es versucht.
Geh Deinen Weg

Auf der Welt gibt es nichts, was sich nicht verändert, nichts bleibt ewig so wie es einst war.
Erkenne, wenn Du angekommen bist und gehe weiter
Doch jetzt weiß ich, dass das Unbekannte und die damit verbundenen Fehler notwendig sind, um mich weiterzuentwickeln. Die Herausforderung ist einen neuen Weg zu finden, ohne das Erreichte komplett aufzugeben. Wie löse ich heutzutage diese Herausforderung? Im Grunde ist das Rezept bizarr. Finde für Dich neue Probleme in dem Bereich. Finde ein neues Ziel, das ungefähr in der gleichen Richtung liegt. So war es früher ein Ziel richtig belichtete Menschenabbildungen zu machen. Danach kam es mir darauf an, das Menschen auf dem Bild nicht wie ein überraschtes Reh im Scheinwerferlicht schauten. Dann fand ich wichtig, dass nichts im Bild vom Menschen ablenkte und so weiter. Die Herausforderungen wechseln und bilden die Stationen, um den Gipfel des Berges zu erreichen. Wenn ich auf dem Gipfel stehe, genieße ich die Aussicht, suche mir einen neuen Gipfel.
Finde ein Vorbild
Wenn Du ein Problem gefunden hast, das Du für Dich lösen willst, dann suche jemanden, der es bereits für sich gelöst hat. Sicherlich ist das theoretische Lernen ein Anfang, doch erst Du jemand begleitest, der erfolgreich darin ist, verstehst Du worauf es dabei ankommt. Dann kannst Du Deinen eigenen Weg gehen.
Wenn Du die große Änderung fürchtest, mache es in kleinen Schritten
Es ist sehr entmutigend, wenn ich etwas komplett neues mache, alles anders als vorher mache und es am Ende nicht funktioniert. Deshalb fällt mir die Lösung bedeutend leichter, das was ich bereits kann in kleinen Schritten an dem anzupassen, worauf es ankommt. Wenn es nicht funktioniert, stelle ich nicht alles in Frage, sondern den Teil, der nicht funktioniert. Erkenne den kleinen Fortschritt und sei dankbar dafür.







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